Drehofenbrenner ROTAFLAM®
Bewährter, seit 1989 in über 600 Anlagen erfolgreich eingesetzter Brennertyp. Durch die gestiegenen Anforderungen der Umwelt und unserer Kunden wurde der Brenner seit der Einführung ständig weiterentwickelt. Aktueller Entwicklungsstand ist der Brenner Typ ROTAFLAM® WF, der den Einsatz von bis zu 100 % Sekundärbrennstoffen erlaubt.
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Einsatzgebiete:
- Drehrohröfen
- Sonderapplikationen
Leistungsbereich:
- Je nach Anforderung des Kunden, bis 175 MW bereits ausgeführt
Brennstoffe:
- Alle flüssigen, gasförmigen und festen Brennstoffe. Andere, im Folgenden nicht genannte kalorisch nutzbare Brennstoffe sind selbstverständlich je nach Aufbereitungsgrad möglich
Flüssige Brennstoffe:
- Heizöl EL, Heizöl S und Rohöl, Altöle, Tierfett, Lösemittel, Rückstände aus der Ölindustrie und verunreinigtes Wasser, je nach Verunreinigung. Partikelgröße bis zu 6 mm möglich
Gasförmige Brennstoffe:
- Erdgas, Raffineriegas, niederkalorische Gase ab 2930 kJ / nm³
Feste Brennstoffe:
- Alle Kohlenstaubarten, Petrolkoks, Tiermehl, Holzstaub, Baumrindenstaub, aufbereiteter Haushaltsmüll (abhängig vom Aufbereitungsgrad), Reifenschnizzel, Plastik, Papier
Vorteile:
- Einsatz aller Brennstoffe im Brennerzentrum, dadurch definierte und gut beeinflußbare Flammenform
- Hoher Axialluftimpuls mit achsparalleler Ausströmung zur Erzielung einer straffen, gebündelten Flamme
- Verwendung von einstufigen Gebläsen mit einem Druck von bis zu 315 mbar
- Interne Rauchgasrezirkulation durch mittig liegenden Flammenstabilisator. Dadurch niedrige Flammenwurzeltemperaturen zur Senkung von thermischem NOx
- Außerhalb der Brennstoffzuführung liegender Drallluftkanal. Dadurch Vermeidung von Temperaturspitzen durch außerhalb der Flamme verbrennenden Brennstoffpartikeln
- Stabiles Zünd- und Brennverhalten über den gesamten Regelbereich
Sonderanwendungen:
- In Sonderbauform kann der ROTAFLAM® Brenner auch bei Sonderapplikationen eingesetzt werden. In leichter Abwandlung wird er auch als Reduktionsbrenner (Weißzement) oder als Ofeneinlaufbrenner z.B. bei verschiedenen Vorkalzinierungsanlagen eingesetzt.